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Von Null auf Hundert in 35 Jahren Drucken
SAMIR AL-HAMI: Ein Techno-Fan, der viele Hürden meistern musste

Dieser Mann weiß, was Kämpfen heißt. Hätte Samir Al-Hami vor einigen Jahren einen einfachen Weg gewählt, wäre er heute wohl kein Arzt. Vermutlich würde er an irgendeiner Schule in seiner Heimat Jordanien unterrichten. Der 54-Jährige aber entschied sich für die Herausforderung – und zählt heute zu den angesehensten Neurochirurgen Osthessens.

Der Lebensweg von Dr. Samir Al-Hami zeigt vor allem deutlich, was es heißt, immer an seine Ziele zu glauben, und diese mit eisernem Willen zu verfolgen. Denn man kann dem Neurochirurgen unterstellen was man will - fest steht: Alles, was er heute sein eigen nennt, hat er sich ganz alleine erarbeitet. Denn 1975 stand er mit völlig leeren Händen da, als er dem Königreich Jordanien den Rücken kehrte und am Münchner Flughafen erstmals deutschen Boden betrat.
Geboren in eine Familie mit insgesamt 18 Kindern, wurde ihm schnell klar, dass er sein Glück im Ausland suchen würde. Und weil er eben nicht auf finanzielle Unterstützung durch seine Eltern hoffen konnte, kam ein MedizinStudium beispielsweise in England oder den USA für ihn nie in Frage. „Deutschland war das einzige Land, in dem ich mir ein richtig gutes Studium finanziell leisten konnte“, erinnert sich der 54-Jährige heute zurück. Dabei hätte er es sich auch gemütlicher machen können. Denn in Jordanien wurde ihm ein Stipendium angeboten, was ihm zumindest einen großen Teil der finanziellen Last erspart hätte. ganzen Artikel lesen...

(Fuldaer Zeitung vom 24. Juli 2010)