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Schematischer Ablauf der autologen Bandscheibenzelltransplantation:
Bei der biologischen Erneuerung der Bandscheibe wird dem Patienten körpereigenes (autologes) Bandscheibengewebe wieder zugeführt. Dieses Gewebe wird durch Zellzüchtung aus dem Bandscheibengewebe, welches bei einer minimalinvasiven OP entnommen wurde gewonnen. Etwa drei Monate nach der erfolgten OP werden durch eine Injektion die Zellen in das operierte Gebiet injiziert. 1. Schritt: Entnahme des Bandscheibengewebes Ungefähr 1cm³ des Bandscheibengewebes, das bei der Bandscheibenoperation (Diskektomie) ohnehin entnommen werden muss, wird in ein steriles Gefäß überführt und zusammen mit einer Blutprobe des Patienten (200 ml) an das Labor geschickt. 2. Schritt: Vermehrung der Bandscheibenzellen Die Bandscheibenzellen werden in den hochspezialisierten Zellkulturlaboren der Firma co.don® AG aus der Gewebeprobe isoliert und unter sterilen Bedingungen außerhalb des Körpers unter höchsten Sicherheitsstandards vermehrt. Die Vermehrung erfolgt nach allen Regularien des Arzneimittelgesetzes, der Guten Herstellungspraxis und des Qualitätsmanagements (AMG, GMP, DIN EN ISO 9001).
3. Schritt: Transplantation der Bandscheiben-Knorpelzellen Die Transplantation der körpereigenen Bandscheibenzellen erfolgt etwa 3 Monate nach der Entnahme des Bandscheibengewebes. Dieser zeitliche Abstand gewährleistet, dass die Bandscheibe zum Transplantationstermin wieder ausreichend verheilt ist.
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